Ich bin wieder gut zurückgekommen ins kalte Quito (ja ich weiß das Frankfurt kälter ist.. nach einiger Zeit an der Küste ist Quito trotzdem kalt!) und habe mich dazu aufraffen können, den Blogeintrag zu schreiben der höchstwahrscheinlich der längste und ganz sicher der mit den meisten Bildern von den bisherigen Blogs werden wird. Allein nach dem Sortieren der Bilder fehlt mir gerade leicht die Motivation - 37 Bilder erwarten euch!
Am 26.12. abends haben Ina und ich uns also dann auf den langen Weg zum Terminal Quitumbe gemacht, um um 9 Uhr dann den Bus nach San Vincente zu besteigen. Der Direktbus nach Canoa war als wir einen Tag vorher da waren um die Tickets zu kaufen leider schon voll. San Vincente liegt aber nur ca. 20 min im Auto weiter südlich also war das eine praktische Lösung für das Problemchen. In meiner Vliesjacke wird mir mit jedem Höhenmeter den wir runterfahren immer wärmer, bei einem Stop ca. um 1 Uhr nachts sitzen wir schon angenehm im T-Shirt draußen (das ist in Quito nachts undenkbar, da ist eher Winterjacke angesagt!). Der Bus ist schneller als erwartet, so sind wir schon um halb 4 Uhr nachts im Stockdunkeln in San Vincente.
Zum Glück fährt ein Taxi vor, das wir uns mit 3 Argentiniern die wir im Bus kennengelernt haben teilen, so sind es nur 2 Dollar für jeden, wenn auch die Fahrt zu 5. mit Gepäck etwas eng. (So am Rande - Argentinisches Spanisch ist ziemlich lustig, jedes "j"-Geräusch wie z.B. in "yo me llama" was "jo me jama" ausgesprochen wird, wird in Argentinien zum sch, also haben wir dann "scho me schama". Lustig wenn man gefragt will, ob man "tortischas" will und erst nach einiger Zeit kapiert das es sich um Tortillas dreht!)
In Canoa angekommen (so um 4 dann ca.) haben wir uns dann zusammen ein Hostel gesucht (war erstaunlicherweise sogar möglich um die Uhrzeit), da die Reservierung die Ina und ich hatten 2 Tage vorher grundlos gecancelt wurde. War aber im Endeffekt gut so, denn das reservierte Hostal hätte 15$ pro Nacht gekostet und so haben wir ein wunderschönes Hostel mit geteilten Zimmern (Ina und ich waren in einem 4 Bett Zimmer mit 2 weiteren Frauen) für 7$ pro Nacht gefunden.
Nach ein paar Stunden Schlaf (die zwar für den Bus vorgesehen waren, aber bei der Hitze und der rasanten Fahrt die Kurven runter war das kaum möglich) sind Ina und ich nach einem Frühstück natürlich erst mal zum Strand und den bis zum nördlichen Ende abgelaufen. Das war, da es ein bewölkter Tag war, auch sehr angenehm möglich, sonst wäre es wahrscheinlich unangenehm heiß geworden. Leider heißt bewölkt nicht, dass man (oder zumindest ich) keine Sonnencreme bräuchte. Ich hab vergessen den Rücken einzucremen und das hat mir dann leider die restlichen Tage Schmerzen bereitet :P Muscheln haben wir auf dem Weg auch gesammelt, leider sind die im Hostal dann verschwunden. Zum Glück habe ich ein Foto!
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| Da ist mein Rücken noch weiß ;) Die Tasche ist übrigens mein Weihnachtsgeschenk aus der Schule |
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| Vor allem die Seadollar mit der Blume drauf haben mirs angetan. Ich dachte erst ich hätte eine kaputte Haarspange oder so gefunden, bis mir Ina erzählt hat das die ganz natürlich sind und lebendig giftig sind ect. Ich finde das so faszinierend wie auf einem Meerlebewesen ein wunderschönes Bild von einem Landlebewesen ist, da vor allem die Blumen auf verschiedenen Seadollarn genauso divers sind wie wirkliche Blumen auch. |
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| Es gibt ziemlich viele Krabben in Canoa, Inas Faszniation war wie eine Art Konfrontationstherapie für meine Angst (als Kind) bzw jetzt eher Unwohlsein beim Anblick vom Krabben :D |
Danach sind wir etwas durch Canoa gelaufen um Wasser zu kaufen und in einem vegetarischem Restaurant Essen zu gehen.
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| Eine Straße in Canoa |
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| Die "Calle Principal" und ein Obst- und Gemüseverkäufer. Canoa ist wirklich nicht sehr groß! Die Hauptstraße hier ist übrigens die einzige geteerte Straße, schön zum Barfußlaufen! |
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| Wieder Richtung Strand |
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| Im Restaurant. So entspannt seh ich Quito doch nicht aus, oder? |
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| Auch im Restaurant, supersüße Katze macht sich an meinen Flip-Flops zu schaffen ;) |
Zum Sonnenuntergang ging es dann wieder an den Strand, die Fotos sagen viel mehr als alles was ich jetzt beschreiben könnte. Leider hat nur meine Box nach 3 min ihren Geist aufgegeben - und das nicht wegen zuwenig Akku. Man kriegt so Boxen hier glaube ich aber ziemlich günstig, müsste mich nur mal auf die Suche nach nem Ersatz machen!
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| Auch unsere Freunde und Helfer (ähem) genießen den Strand - oder sind sie zur Kontrolle da? Ich finde die fette Sonnenbrille von dem rechts stehenden sprechen eher für ersteres :D |
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| Surfen in den Sonnenuntergang - am nächsten Tag haben wir das auch gemacht bzw ich eher versucht :P |
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| Das war mein Rücken dann abends... |
Abends waren wir dann noch etwas in Strandbars unterwegs, aber dann auch zu müde um dort noch seeehr lange zu bleiben. Haben allerdings 2 Lehrer aus den USA kennengelernt, die auch in Quito allerdings an einer internationalen Schule unterrichten, kennengelernt und die Tage über öfters zufällig wiedergetroffen.
Am nächsten Morgen ging es erst mal nach San Vincente zurück (per autostop, also Daumen raus und hinten auf den Pick-Up der nach 2 min angehalten hat) um Geld abzuheben, Canoa ist anscheinend zu klein für nen Geldautomat. Dort habe ich mir dann auch noch Sonnencreme mit Faktor 100 und 20 wirklich winzige Mangos (nicht viel größer als Golfbälle) für einen Dollar gekauft. Oh und einige Riesige die schätze ich die Größe eines Handballs hat für weitere 50 centavitos. Das Highlight unseres "Trips" nach San Vincente waren allerdings die Pelikane und Blaufußtölpel die in Scharen am "Strand" rumgeflogen sind, vor allem als dann Fischer sie auch noch gefüttert haben!
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| Pelikan und im Hintergrund ein Blaufußtölpel |
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| Hmm, lecker, Fisch! |
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| Hmmmm noch mehr Fisch!!! |
Zurück in Canoa waren wir dann wieder ne Zeit am Strand und waren auch endlich mal schwimmen!
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| Unser Hostal, das Coco Loco |
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| Auch im Hostal - gint natürlich einen extra Platzfür Surfbretter! rechts wäre dann unser Zimmer, eine weitere Treppe hoch waren die Argentinier |
Am Strand haben wir dann die USA-ler vom Abend vorher wieder getroffen, die haben sich Surfbretter ausgeliehen und sich selber surfen beigebracht. Diesen Plan haben wir auch direkt umgesetzt und uns für den Sonnenuntergang die Stunde je ein Brett für 3 Dollar geliehen! Ich stand zwar nicht, aber eine Welle zu kriegen und dann auf dem Bauch liegend oder vllt auf den Knien auf ihr langzureiten macht schon unglaublich viel Spaß! Und wenn währenddessen noch die Sonne untergeht wird das alles noch vieeeel schöner ;) So kommt es, dass wir am Tag danach uns die gleichen Bretter diesmal für einen ganzen Tag geliehen haben und es gleich weiter versucht haben. Und das wird bei den folgenden Strandurlauben hundertpro so weitergehen! :D Surfen macht einfach so unglaublich Spaß und außerdem merkst du gar nicht wie du Sport machst, jedenfalls nicht währenddessen, da will man nur die nächste und nächste Welle haben!!
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leider sehr unscharf, was eher am verkleinern fürs schicken liegen muss (das Bild haben die Argentinier gemacht) da es mit
ner Spiegelreflex aufgenommen wurde...
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So waren unsere 3 Tage in Canoa auch schon mit viel Zeit am Strand, viel Entspannung und viel Surfen auch schon wieder rum, und es wurde Zeit sich auf den Weg nach Montañita, dem größten Partystrand Ecuadors zu machen, da sich das sehr viele Freiwillige nicht nur vom ICYE für Silvester getroffen haben.
Da stellte sich nun erst mal die Frage, wie wir die "ruta del sol" (so heißt die Straße die hauptsächlich am Strand von Norden bis Süden runterführt, schön oder?) von Canoa in den Süden bis Montañita fahren sollen. Auf einen Bus haben wir keine Lust, vollgestopft und stickig und man sieht die Strecke nur schlecht falls man das Pech hat und stehen bzw. auf dem Boden sitzen muss. Also haben wir uns wieder für Pick-Ups entschieden, Abenteuer, Fahrtwind und ein ganz anderer Einblick in die Strecke, die wir zurücklegen!
Insgesamt haben wir 6 Autos und ca. 5,5 Stunden gebraucht - trotz Durststrecken als einfach kein Wagen anhalten wollte kürzer als die Leute die Bus gefahren sind! Als erstes von Canoa nach Bahia de Caraquez was noch einmal ein winziges Stück weiter als San Vincente ist, von dort eine weite Strecke bis nach Manta.
Manta war am schwersten zum Weiterkommen, wir haben locker eine Dreiviertelstunde gewartet und sind dann auch nur bis nach San Mateo, der nächstgelegene kleine Ort gekommen.
Dort gerade die Rucksäcke abgelegt, weil wir nicht damit gerechnet hatten, dass schnell ein Auto kommt, als schon der nächste Pick-Up hält. Das Paar war sehr interessant, sie wohnen im "Regenwald" ein paar wenige Meter von der Küste entfernt wo die Ruta del sol auch durchführt und hatten auch schon 2 deutsche Gasttochtern mit dem ICYE. Rausgelassen haben sie uns dann mitten im Nichts vor dem Eingang des Nationalsparks Pacoche, der so klein ist das er nicht mal im Reiseführer steht. Leider mit dem ganzen Gepäck nicht möglich da reinzugehen, außerdem war es schon 4 und wir hatten leicht Schiss im Dunkeln dort nicht mehr wegzukommen. Zum Glück waren aber 2 Kassierer oder Guides oder so vor dem Nationalpark und das Haus des Ehepaares in der Nähe, also konnten wir da ruhig bleiben.
Sorgen hätten wir uns eh nicht machen müssen, da ca. 20 min später ein weiteres Auto anhielt, was uns bis nach Puerto Lopez mitgenommen hat (die längste von allen Strecken). Dort angekommen gab es ein Eis und bald darauf haben wir ein Mann mit seinem Neffen getroffen, die uns dann bis nach Montañita mitgenommen haben wo wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit angekommen sind. Die 2 waren dann auch so nett dass sie unaufgefordert rausgefunden haben wo unser Hostel ist (naja es probiert haben wir haben die anderen dann gesehen waren da allerdings nur noch 20 m vom Hostal entfernt) und uns dahin gefahren haben.
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| Impressionen von der Fahrt: Reisfelder und Palmen! |
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| Die Küste Mantas |
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| Auch Manta glaube ich |
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| In San Mateo - gerade haben wir unsere Rucksäcke abgestellt und wollten ein Foto mit dem Straßenschild machen als auch schon das nächste Auto anhält dem ich dann schnell hinterherrenne. Ein passenderes Foto kann doch gar nicht entstehen! |
Unser Hostal in Montañita haben wir übrigens auch auf eine lustige Weise gefunden (oder hat es uns gefunden?). Es gab in Facebook eine Gruppe "Silvester in Montañita" zu der Johanna Ina und Ina mich irgendwann eingeladen hatte und wir, obwohl wir kaum jemanden von der Gruppe kannten einfach mal zugesagt hatten, wir wussten ja, dass auch noch Voluntarios von VASE kommen. Anfang Dezember hieß es dann, dass ein Voluntario den wir vorher nicht kannten, für alle die in der Gruppe zugesagt haben ein Hostal reserviert hat.
Die Voluntarios die nicht von VASE kommen, kennen einige unserer Gruppe dadurch, dass sie auch im Proyecto Salesiano, ein riesiges Straßenkinderprojekt das über mehrere Städte Ecuadors mit teils sogar mehr als einem Standort pro Stadt verteilt ist. Johanna arbeitet zum Beispiel in Quito in diesem Projekt, Ferdinand in Ambato.
So waren wir also mit locker 20 weiteren Voluntarios im Hostal und bestimmt 10 oder mehr weitere waren über die Stadt verteilt in anderen Hostals. So kam es dann auch, dass wir mit Thomas, einem Voluntär aus Ambato (ähm ja aus Österreich einem Dorf in der Nähe von Wien) im Zimmer waren, da in den anderen Zimmern kein Platz mehr für ihn war als er noch später als wir ankam. Wir haben uns super mit ihm verstanden, also war das absolut kein Problem. Generell eine sehr interessante und inspirierende Persönlichkeit. Er lebt mit den Kindern, die immer im Projekt sind zusammen und hat deswegen kaum Freizeit, 6 Tage die Woche mehr als 8 Stunden täglich muss er arbeiten und ist trotzdem mit vollem Elan dabei und hat z.B. vor kurzem auch die Schlafzimmer renoviert. Man merkt ihm richtig an wie ihm die Kinder am Herzen liegen. Auch hat er das ganze Jahr wirklich jeden Tag Tagebuch geschrieben, und das ohne sich - im Gegensatz zu den meisten die das dann sowieso nicht durchziehen (zu der Sorte gehöre ich auch) - ohne sich das vorher vorzunehmen. Er fliegt leider in 5 Wochen schon wieder nach Hause und ich kann seinen absoluten Widerwillen und sogar Angst zurückzukommen schon jetzt viel viel viel zu gut nachvollziehen.
Montañita hat seinen Ruf als größter Partystrand Ecuadors auf jeden Fall verdient, so sehr das es mir schon gar nicht mehr wirklich gefallen hat. Das erste Mal das wir durch die Stadt gelaufen sind, kam mir sofort in den Kopf dass das eine Mischung aus Ibiza und Malle ist, alles natürlich eher im Stil von Lateinamerika, es wird also eher Reggueton als schlechte Popmusik in den Clubs gespielt. Das eine so schlecht wie das andere wenn man mich fragt :P Es sind einfach soooo unglaublich viele Leute da, man kann sich kaum durch die Straßen bewegen und die Lust auf Strand hat mir das auch etwas ausgetrieben. Ich würde die Zeit dort jetzt trotzdem nie als verschwendete Zeitbetrachten, aber zurückkommen werde ich sicher nicht. Trotzdem war es schön auch die ganzen neuen Voluntarios kennenzulernen und gemeinsam Silvester zu feiern!
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| Ein soooo schönes Grafitti. Die alte Indigena Frau symbolisiert für mich Pachamama also Mutter Erde (auf Quichua) |
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| Montañitas Straßen - auf dem Bild sind verhältnismäßig wenig Leute, nachts ist es nochmal um einiges schlimmer! |
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| Versteht ihr, dass ich keine Lust auf den Strand hatte? :D |
Den Silvesterabend haben wir erst mal gemeinsam im Hostal begonnen und sind dann für Mitternacht an den Strand zu den Menschenmassen umgezogen. Ich finde es aber echt gut, dass wir das wirklich geschafft haben das alle Voluntarios zusammenwaren! Danach bin ich noch mit Ina, Neele, Johanna, Anna, Lisa und Julia in einen Club, der aber Reggueton gespielt hat und man alle 3 Sekunden angemacht wurde weswegen ich dann auch relativ früh gegangen bin.
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| Hier ist es übrigens Tradition an Silvester, dass sich Männer als Frauen, oft sehr übertrieben, verkleiden. Ein Beispiel :D |
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| Ein Teil der Gruppe im Hostal. Neben mir kämpft sich Thomas gerade auch durch |
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| Dann am Strand |
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| Jemand hatte Poi dabei!!! :D meine lagen gut im Hotelzimmer -.- |
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| Feuerwerk |
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| Ein weiterer Brauch ist es, dass an Silvester große Pappmachee (?) Puppen verbannt werden, die werden schon Tage vorher auch überall verkauft |
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| Diese Puppen gibt es auch in allen Größen und Formen wie man hier sehen kann ;) |
Da wir das Hostel leider von Anfang an für 4 Nächte bezahlt hatten (hat uns nach dem ersten Durchgang durch die Stadt geärgert) sind Ina und ich dann auch länger geblieben als die meisten anderen. Nur Thomas ist auch noch geblieben weil eine Stunde bevor er loswollte ein Kindheitsfreund angerufen hat und meinte er ist gerade auf dem Weg nach Montañita und Thomas soll gefälligst dableiben. So haben wir die letzten Tage (da sich die Stadt gefühlt kaum geleert hat obwohl so viele Leute abgereist sind) hauptsächlich mit entspannt im Hostel chillen und interessanten Gesprächen und Abends ab und zu einem Mango Colada verbracht.
In einer Bar hatten wir eine erwähnenswerte Begegnung, ein Mann (ich denke aus den USA) kam auf uns zu und meinte wenn wir noch was trinken wollen sollen wir uns das bestellen und er bezahlt es uns. Klar das man keine Getränke von Fremden annehmen sollte (hier noch viel weniger), aber die Cocktails kamen wirklich direkt von der Bar, das haben wir gesehen und er hatte sie in keinem Moment in der Hand oder Kontakt mit denen. Er erzählte uns dann, dass er das macht weil er diese Feieranonymität so schrecklich findet wo die einen die anderen nur beklauen und niemand niemanden kennt und er meinte wenn ihr jetzt meinen Namen kennt und ich euch 'nen Drink bezahlt habe ist es doch viel schwerer mich zu beklauen. Wir waren zwar alle etwas verwirrt und fanden das komisch, aber Thomas und ich haben uns nur so angeschaut und gleichzeitig gesagt, dass das was er redet schon ziemlich interessant ist und auch irgendwie Sinn macht! :)
Das Zurückkommen nach Quito gestaltete sich auch noch schwieriger als erwartet, da natürlich viele nach Quito zurückwollten und es deswegen kaum Direktbusse gab. Von Puerto Lopez gibt es normalerweise welche, das war uns aber von Anfang an zu klein um es von dort zu versuchen also ging es erst mal nach Jippijappa. Ich hatte den besten Platz direkt neben dem Busfahrer, da alle anderen Plätze belegt waren :D Dort gab es allerdings auch keine Busse, also weiter nach Puertoviejo, der Hauptstadt der Provinz wo es, wie uns versichert wurde ganz sicher Busse gibt. Pustekuchen, auch dort war alles ausgebucht, also weiter nach Santo Domingo was schon etwas höher liegt und auch relativ nah an Quito ist. Dort hatten wir dann sehr Glück und haben nach langem Suchen einen einzigen Bus nach Quito gefunden, wo wir uns direkt Plätze gesichert haben. Mitten in der Nacht auf den Sonntag waren wir dann in Quitumbe, hatten einen Tag zum Entspannen und jetzt hab ich auch schon wieder 3 Arbeitstage hinter mir. Im Februar sind die nächsten Ferien und ich bin mir ziemlich sicher, dass der Strand uns wiedersehen wird! :)
Hi Jana
AntwortenLöschenFreue mich total über deinen Eintrag und die Fotos.
Wie mann sieht geht es dir blendend.
Liebe grüße von uns allen Gruss Tanja
Auch hier nochmal vielen herzlichen Dank für die tollen Fotos und den interessanten Bericht!!!
AntwortenLöschenJa, Du siehst auf dem Foto sehr entspannt aus!
LG Paps
P.S.: Soso wird wahrscheinlich auf dem einen Foto eher das Suzukimotorad als die Pachamama interessiert haben ;-)