Dienstag, 7. Oktober 2014

Geburtstagsfeier im Mariscal, Baillotherapie, weitere Nacht im Mariscal, Mindo.... Ich bin nicht gut im Überschriften schreiben ;)

Die letzte Zeit ist mal wieder viel passiert - und zumindest in Mindo hatte ich meine Kamera (mit Speicherkarte!) dabei das heißt in diesem Post gibt es auch mal wieder Fotos ;)
Aber alles der Reihenfolge nach: Dienstag letzte Woche hatte eine weitere Volunteer Geburtstag, deswegen waren wir im Mariscal Pizza-Essen. Wir wollten uns zu 5 eine gigantische Pizza (=32 Stücke, heißt wirklich so) Vegetarische Pizza teilen, dann wurde uns aber gesagt, dass wir dann noch eine gigantische Mozarella-Pizza dazubekommen. Haben wir natürlich nicht nein gesagt, aber die 64 Stücke waren dann natürlich viel zu viel! :D Aber für 6 Dollar pro Person (1 Dollar Service) kann man dann ja auch nichts sagen und alle hatten noch Pausenbrot für den nächsten Tag. Dann bin ich mit Neele noch in eine andere Bar (das PAK, meine Lieblingsbar hier, etwas verranzt, relativ gute Musik eher in Richtung Rock aber man kann sich Lieder wünschen dh das variiert etwas, Plätze zum draußen sitzen...), da da Isa und ihre Cousine waren. Das ist auch eine sehr lustige Geschichte, Isa ist eine Ex-Freundin von einem guten Freund von mir (als sie 15 waren, ist also auch schon etwas her), lebt in Neu-Isenburg und wir kannten uns eigentlich nur flüchtig. Dann haben wir uns zufällig im PAK getroffen (Stammkneipe ihrer Cousine und Lieblingskneipe vom Freundeskreis meines Mentors) und uns super verstanden und seitdem noch einiges mehr zusammen gemacht. Sie ist hier für 3 Monate (jetzt leider nur noch 2,5 Wochen) und lebt bei ihrer Familie (ist halb Ecuadorianerin).
Mittwoch habe ich dann mit Carla und Theresa, den 2 Kurzzeitfreiwilligen die hier sind mal Baillotherapia (Tanztherapie) ausprobiert. Das ist seeehr ähnlich wie Zumba, nur das es nicht in einer grellen, riesen Halle mit extrem lauter Musik und älteren Leuten (keine Beleidigung!) in knallbunten Klamotten war, sondern in einem kleinen verranzten Fitnessstudio in Carapungo mit Diskobeleuchtung. Einfach atmosphärisch vieeeel schöner. Und die Atmosphäre war ja das einzige was mich nach ner Zeit an Zumba gestört hat, sonst war das echt einer der wenigen Sports die mir auch Spaß gemacht haben. Ich hab auch prompt Muskelkater bekommen und würde - wenn ich nicht gestern auf einer regennassen Metallrampe ausgerutscht wäre und auf den jetzt immer noch schmerzenden Ellenbogen gefallen wäre - auch morgen wieder hingehen.
Freitag war ich dann mit Ina, Neele, Byron, Andrea, Daniel, Alexis und Alejandro (die euch noch unbekannten Namen sind weitere aus der Freundesgruppe) im Mariscal. Eigentlich war ich nur mit Ina verabredet aber dann haben wir die anderen getroffen :) Später kamen dann auch noch Isa und ihre Cousine Gaby vorbei. Isa und ich sind dann relativ früh gegangen (da ich am nächsten Tag nach Mindo gefahren bin), Gaby hat weiter mit dem Freundeskreis gechillt.
Am Samstag haben Neele, Ferdi, Max und ich dann an der Ofelia getroffen um nach Mindo zu fahren. Max war mit ca halb 12 eine halbe Stunde vor der Zeit da, ich nur 10 min zu  früh und Neele ca 20 min zu spät. Nur Ferdi ist nicht aufgetaucht und wir hatten schon Tickets für den Bus um 1. Als wir ihn angerufen haben stellte sich raus, dass der Bus ganz lange nicht kam und dann auch noch im Stau stand und das Byron auch noch mitkommt. Daniel und Gaby (die eigentlich wie Isa auf einer Geburtstagsfeier vom Opa? eingeladen war) kamen dann in der Wartezeit auch plötzlich an und schon hatte sich unsere Gruppe um 3 Ecuadorianer erweitert. Ferdi und Byron haben es zwar nicht mehr bis zum Bus geschafft, sind aber dann getrampt. In Mindo angekommen haben wir dann erst ein kleines günstiges Hostel gesucht - mit Gabys Hilfe dann eins für 7 Dollar die Nacht bekommen. Als 2 weitere Gringas nach uns nach nem Preis gefragt haben war es - soweit wir es richtig verstanden haben- schon mehr, Ecuadorianer*innen dabei zu haben lohnt sich! Das Hostel war auch wirklich süß, eine orangene Bungalowreihe, 3 Hängematten ein paar Bananenpflanzen (mit rosa Bananen!!)
Während der Busfahrt

In Mindo in der Nähe des Hostels. Aber eig ist alles in der Nähe des Hostels, so klein (aber dafür um so schöner und süßer) wie Mindo ist!

Im Hostel, von hinten nach vorne Gaby, Daniel, Neele und Max

Die risa Bananen (mit Bananenblüten) von denen ich gesprochen habe. Und ja ich bin mir sicher das es Bananen sind, am anderen Strauß waren ein paar von Vögeln aufgepickt :P
 Als dann auch Byron und Ferdi angekommen waren sind wir zu Wasserfällen in  der Nähe gefahren (haben uns einen Truck für 8 Dollar geteilt, sonst wären wir viel zu spät angekommen und im Dunkeln kann man die 20 min die man sowieso durch den Wald laufen muss natürlich nicht runterlaufen).
Auf dem Weg zu den Wasserfällen

Das natürlich auch

Byron bei einer Partie mit etwas mehr Kletterei die man aber auch umgehen konnte. Ich bin natürlich geklettert :P

Auch auf dem Weg von einer Art Aussichtspunkt - unser Ziel der Fluss ist schon zu sehen ;)

Ein von einer Wurzel umschlungener Baum - die Wurzel wird den Baum mit der Zeit abdrücken wenn es die ist die ich vermute. Und Byron mit einer tollen Schaukel!

Und ich bin natürlich auch geschaukelt! - ob ihrs glaubt oder nicht, dies istz das schärfste Bild von mir was dabei entstanden ist :P

Ferdi spielt Tarzan neben der Schaukel auf einer natürlichen Schaukel :P

wer hätte es gedacht- auch auf dem Weg

y eso tambien

Ein Fahrradrad was für eine (inzwischen ausrangierte) Canopystrecke benutzt wurde

Wasserrutsche von der man ca 2 m in den Fluss fällt

Blick über dem Fluss

Der Wasserfall! Von dort wo ich stand um das Foto zu machen kann man aus 12 m Höhe in den Fluss springen. Da ich mir aber ziemlich sicher war, dass das die Stelle ist wo Johanna sich verletzt hatte hab ich mich dann nicht getraut zu springen. Vielleicht war das aber auch nur eine Ausrede die sich mein Kopf zusammengebastelt hat um einen Grund zu haben nicht aus 12 m in einen eiskalten Fluss zu springen :D
 Da wir natürlich doch viel zu viel Zeit am Fluss verbracht haben (zB mit Schwimmen) mussten wir doch im Dunkeln zurücklaufen - aber zum Glück war der Guide der auch den Wasserfall mit denen die wollten runtergesprungen ist mit bei der Partie. Und zwar nicht nur die 20 min auf dem "Dschungelpfad" sondern auch die 1 Stunde und 20 min zurück die wir vorher mit dem Auto gefahren waren. Aber soooo lang war das dann ja auch nicht. Da dieses Wochenende ein Rave in Mindo stattfand hat man auch schon die ganze Zeit die beste elektronische Musik hören, die ich seit ich in Ecuador bin in der Öffentlichkeit gehört habe. Der Rave hat aber 40 Dollar Eintritt gekostet und auch die 20 auf die Byron das runtergehandelt hat waren den anderen zu viel und allein wollte ich nicht hingehen. (Ich finde es immer noch sehr teuer aber die Musik war wirklich wirklich gut und gute elektronische Musik ist hier selten und ich hätte gern  mal wieder getanzt, einfach den Körper machen lassen, in der Musik versinken und nicht nachdenken). Aber gut, waren wir eben nachts noch ein bisschen was trinken und sind dann so gegen 1 im Hostel verschwunden. Als ich die Nacht immer mal wieder aufgewacht bin habe ich immer wieder die Musik vom Rave gehört, und die wurde immer deeper, schneller aber trotzdem nicht nur ballernd. Ich habe es immer mehr bereut nicht hingegangen zu sein um ehrlich zu sein :( Denn sowas ist hier leider nicht einfach mal kostenlos im Wald, sondern meistens ziemlich teuer!
Am nächsten Tag haben wir dann ziemlich viel gechillt und sind vielleicht 20 min zur nächstens schönen Stelle vom Bus gelaufen um da ein bisschen zu baden und hauptsächlich zu chillen und die Landschaft zu genießen. Wie man vielleicht schon an den Aktivitäten merkt ist Mindo eindeutig wärmer als Quito :P Und eben vieeeeel grün, und das ist so das einzige was ich in Quito vermisse.
Diese Stelle am Fluss


Auf dem Rückweg vom Fluss zum Hostel- auschecken und dann gings auch schon wieder nach Hause :(

2 Kommentare:

  1. Hallo Jana,
    - die pinken Bananen sind ja wirklich erstaunlich!
    - Die Würgefeigen sind ja wohl in allen tropischen Regenwäldern heimisch (hast Du noch den Baum an der Südspitze von Lanta vor Augen, wo innen schon kein Ursprungsbaum mehr war?).
    - Und ja, es ist schon ein scharfes Foto von Dir ;-)
    - Gut, dass die Canopy-Strecke ausrangiert ist, so richtig vertrauenserweckend sieht sie ja nicht aus...
    - Der Fluss erinnert mich ja ein bisschen an unsere Canyoing-Tour in Gwada :-)
    Ganz liebe Grüße von Paps
    P.S.: Hauptsache der Bericht ist gut (was sind schon Überschriften...)

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  2. Hi jana!!!
    Endlich hoffe ich das ich es kapiert habe wie ich
    Dir schreiben kann. Ich hoffe sehr das es dir gut
    Geht. Obwohl wenn ich lese was du schreibst
    Glaube ich es geht dir blendend!!!!
    Deine Berichte sind so toll und die Bilder erst
    Vorstellen die pinken Bananen haben es mir
    angetan ich würde sie gerne probieren.
    So ich hoffe es kommt an lass es mich bitte
    Wissen ich möchte nämlich gerne viel öfters
    Schreiben. Liebe grüße fühle dich ganz fest
    Gedrückt. Tanja

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